Über den Verein

2016 gründeten Protagonist*innen verschiedener Theatervereine, Künstlergruppen und Einzelkünstler*innen den Verein „Freie Spielstätten Halle e.V.“. Vereinszweck ist der selbstverwaltete Betrieb einer offenen Stätte für freies, darstellendes Spiel in der Händel- und Saalestadt Halle. Die Kunstformen sind dabei spartenübergreifend. Vom Schauspiel über Figuren-, Tanz- und Improvisationstheater bis hin zu Doku-, Musik- und Performance-Formaten. 

Um die künstlerische Vielfalt der freien halleschen Theaterszene abbilden und weiterentwickeln zu können, brauchen wir einen Identifikationsort für alle. Über Auftritte hinaus soll ein fachlicher Austausch ermöglicht und die Vernetzung der freien Szene der Saalestadt über die Stadtgrenzen hinaus befördert werden. Ein kreativer Ort, an dem Synergien wachsen und neue Ideen entstehen sowie ausgetauscht werden können, sowohl mit dem Publikum als auch innerhalb der Szene. Ein weiterer Schwerpunkt ist die künstlerische Auseinandersetzung im Rahmen von Bildungsangeboten mit und für Kinder und Jugendliche. 

Nach langer Suche und Gesprächen mit Verantwortlichen der Stadt konnte der Verein im April 2019 zunächst die „Freie Spielstätte“ in den Räumen der ehemaligen Theatrale am Waisenhausring eröffnen. Dort fanden und finden bis Dezember 2019 monatlich bis zu 20 Vorstellungen verschiedener Theatervereine und Einzelkünstler*innen statt. (Link Spielplan) Neben Aufführungen und Proben wird der Theaterraum auch für Workshops, Diskussionen und Bildungsveranstaltungen genutzt. 

Mit Beginn des Jahres 2020 wollen wir die „Freie Spielstätte“ ins Dachgeschoss der „Goldenen Rose“ verlagern. Die dazu weiter erforderliche Unterstützung seitens der Stadt Halle ist beantragt.

Auch in den neuen Räumen soll die „Freie Spielstätte“ grundsätzlich allen Künstler*innen offen stehen. Der Verein fungiert dabei als Träger, Antragsteller und Verwalter von Spielstätten-Fördermitteln. Veranstalter sind laut Vorstellungsvertrag die auftretenden Künstler*innen und Mieter*innen selbst. Der Verein organisiert die Infrastruktur. Dazu gehören technische Ausstattung und Betrieb, Vertragsabwicklung, das Spielstättenmanagement mit Abenddiensten, sowie Öffentlichkeitsarbeit und Spielplanerstellung. Die Zuarbeiten werden vertraglich festgelegt. Der Verein versteht sich als Dachorganisation der beteiligten Künstlervereine und Einzelkünstler*innen für den Betrieb der „Freien Spielstätte“ in Halle.